Kontakt

Heizungs­anlagen für das Gewerbe

Großräumige Gebäude und Hallen haben einen enormen Energie­bedarf. Der Markt bietet zahlreiche Möglich­keiten zum Einsatz effizienter Heiz­systeme und -anlagen und entwickelt sich dabei stetig weiter. Optimal auf Ihren Zweck abgestimmte Groß­heizungs­anlagen für Ahrensburg und Hamburg bietet Ihnen Jürgen Kleinke GmbH.

Hei­zen mit De­cken­strahl­plat­ten ist die mo­der­ne Lö­sung der Wärme­be­reit­stel­lung in La­ger­hal­len, Groß­raum­bü­ros und Pro­duk­tions­stät­ten. Wir in­for­mie­ren Sie über ef­fi­zien­te De­cken­heiz­sys­te­me als Hallen­heizung. Da­rü­ber hi­naus fin­den Sie hier Ant­wor­ten auf die Fra­ge, in­wie­fern ein Heizungs­pumpen­tausch im Gewerbe zu ei­ner deut­li­chen Sen­kung Ih­rer Strom­kos­ten füh­ren kann.

KWK-An­la­gen, BHWK, Kas­ka­die­rung: Wir er­klä­ren Ih­nen wich­tige Kom­po­nen­ten und Sys­te­me, die Sie bei der Er­neue­rung, Mo­der­ni­sie­rung und In­stand­hal­tung Ih­rer Hei­zungs­an­la­ge un­be­dingt ken­nen soll­ten. Au­ßer­dem er­fah­ren Sie hier, wel­che Vor­tei­le eine re­gel­mä­ßige Heizungs­wartung ge­ra­de für ge­werb­li­che Ge­bäu­de mit sich bringt.


Heizsysteme für das Gewerbe

Die Wahl eines optimal ab­gestimmten Anlagen­systems ist speziell im gewerblichen Bereich von großer Bedeutung.

BHKW – Block­heiz­kraft­werk im Gewerbe

Ef­fi­zi­en­te Strom-​ und Wärme­energie für ge­werb­lich ge­nutz­te Gebäude

Zwei silberne Schornsteine stoßen weiße Dampfwolken vor blauem Himmel aus.

Blockheizkraftwerke, kurz BHKW, er­zeu­gen gleich­zei­tig Strom und Wärme. Sie ge­hö­ren zu den An­la­gen der Kraft-​Wärme-​Kopplung (KWK). Je nach Bau­art kön­nen BHKW bei­spiels­wei­se mit Erd­gas, Flüs­sig­gas, Heiz­öl, Bio­gas oder Bio­me­than be­trie­ben wer­den. Auch feste Bio­mas­se wie Pel­lets oder Hack­schnit­zel lässt sich mit spe­zi­el­len Ver­fah­ren, etwa durch Holz­ver­ga­sung, nutzen.

Kraft-Wärme-Kopplung be­deu­tet, dass Strom und nutz­ba­re Wärme in einem ge­mein­sa­men Pro­zess er­zeugt wer­den. Die bei der Strom­erzeu­gung ent­ste­hen­de Wärme geht dabei nicht un­ge­nutzt ver­lo­ren. Sie kann di­rekt im Ge­bäu­de für die Hei­zung, die Warm­was­ser­be­rei­tung oder be­trieb­li­che Pro­zes­se ein­ge­setzt wer­den. Dar­über hin­aus ist eine Ein­spei­sung in ein Nah- oder Fern­wär­me­netz möglich.

Mo­der­ne Block­heiz­kraft­wer­ke kön­nen dank der Nut­zung der bei der Strom­erzeu­gung ent­ste­hen­den Ab­wär­me einen Ge­samt­wir­kungs­grad von mehr als 90 % er­rei­chen, wenn so­wohl der er­zeug­te Strom als auch die Wärme ef­fi­zi­ent ge­nutzt wer­den. Der Ge­samt­wir­kungs­grad be­schreibt das Ver­hält­nis der nutz­ba­ren elek­tri­schen und ther­mi­schen En­er­gie zur ein­ge­setz­ten Brennstoffenergie.

Ein we­sent­li­cher Vor­teil eines BHKW be­steht darin, dass es Strom und Wärme gleich­zei­tig be­reit­stellt. Ge­gen­über der ge­trenn­ten Er­zeu­gung bei­der En­er­gie­for­men kann die Kraft-​Wärme-​Kopplung da­durch Pri­mär­ener­gie einsparen.

Ein BHKW kann seine Stär­ken be­son­ders dann aus­spie­len, wenn es über lange Zeit­räu­me be­trie­ben wird und die er­zeug­te Wärme mög­lichst voll­stän­dig ge­nutzt oder vor­über­ge­hend ge­spei­chert wer­den kann.

BHKW sind in vie­len un­ter­schied­li­chen Leis­tungs­klas­sen er­hält­lich. Für einen wirt­schaft­li­chen Be­trieb muss die An­la­ge sorg­fäl­tig auf den zeit­li­chen Wärme- und Strom­be­darf des Un­ter­neh­mens ab­ge­stimmt wer­den. Be­son­ders wich­tig sind lange Lauf­zei­ten und eine mög­lichst kon­ti­nu­ier­li­che Nut­zung der er­zeug­ten Wärme. Häu­fig wird das BHKW des­halb am Grund­wär­me­be­darf aus­ge­rich­tet. Zu­sätz­li­che Wär­me­er­zeu­ger kön­nen Last­spit­zen an be­son­ders kal­ten Tagen abdecken.

Je nach elektrischer Leistung werden BHKW häufig als Nano-, Mikro-, Mini- oder Groß-BHKW bezeichnet. Die Grenzen zwischen diesen Leistungsklassen sind jedoch nicht einheitlich festgelegt und können je nach Hersteller oder Quelle variieren. Darüber hinaus stehen verschiedene Technologien zur gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme zur Verfügung. Die am weitesten verbreitete Bauart ist das Motor-BHKW. Je nach Leistungsbedarf und Einsatzbereich kommen auch Brennstoffzellen sowie Gas- oder Dampfturbinen infrage.

Ent­schei­dend für die Aus­wahl ist nicht al­lein die Größe des Ge­bäu­des. Maß­geb­lich sind vor allem der zeit­li­che Wärme-​ und Strom­be­darf, die er­for­der­li­che Leis­tung und die vor­aus­sicht­li­chen Betriebsstunden.

Eine fach­ge­rech­te Pla­nung zeigt, wel­che Leis­tung, Be­triebs­wei­se, Tech­no­lo­gie und Brenn­stoff­art für Ihr je­wei­li­ges Ge­wer­be­ge­bäu­de ge­eig­net sind. Spre­chen Sie uns gerne an – wir be­ra­ten Sie bei der Aus­wahl und Pla­nung eines pas­sen­den BHKW.

Wär­me­pum­pen im Gewerbe

Nut­zen Sie En­er­gie aus Au­ßen­luft, Erd­reich, Grund­was­ser oder be­trieb­li­cher Ab­wär­me, um Ihr Un­ter­neh­men mit Wärme zu versorgen.

Zwei Wärmepumpen-Außengeräte als Skizze vor der Fassade eines modernen Gewerbegebäudes.

Dank un­ter­schied­li­cher Bau­ar­ten und Leis­tungs­klas­sen las­sen sich Wär­me­pum­pen an zahl­rei­che ge­werb­li­che An­for­de­run­gen an­pas­sen. Sie kön­nen En­er­gie aus der Um­ge­bung oder aus be­trieb­li­chen Pro­zes­sen auf­neh­men und auf ein nutz­ba­res Tem­pe­ra­tur­ni­veau bringen.

Ei­ni­ge Wär­me­pum­pen­sys­te­me kön­nen im Som­mer auch zur Küh­lung ge­nutzt wer­den. Je nach Bau­art ist eine ak­ti­ve oder pas­si­ve Küh­lung mög­lich. Unter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen kann die Wär­me­pum­pe somit Auf­ga­ben einer se­pa­ra­ten Kli­ma­an­la­ge über­neh­men oder diese unterstützen.

Für Ge­wer­be­be­trie­be kann sich die Kom­bi­na­ti­on meh­re­rer Wär­me­pum­pen zu einer Kas­ka­de an­bie­ten. Dabei wer­den die Ge­rä­te in der Regel hy­drau­lisch par­al­lel ein­ge­bun­den und ab­hän­gig vom ak­tu­el­len Leis­tungs­be­darf ein­zeln zu- oder ab­ge­schal­tet. So lässt sich die Ge­samt­leis­tung fle­xi­bel an einen schwan­ken­den Wärme- oder Käl­te­be­darf anpassen.

Eine Kas­ka­den­schal­tung kann au­ßer­dem die Be­triebs­si­cher­heit er­hö­hen: Fällt ein Gerät aus oder muss ge­war­tet wer­den, kön­nen die üb­ri­gen Wär­me­pum­pen zu­min­dest einen Teil der be­nö­tig­ten Leis­tung be­reit­stel­len. Ab­hän­gig von der An­la­gen­pla­nung und der tech­ni­schen Aus­stat­tung las­sen sich ein­zel­ne Ge­rä­te ge­zielt zum Hei­zen oder Küh­len einsetzen.

Wär­me­pum­pen las­sen sich in Ge­wer­be­be­trie­ben zudem gut mit an­de­ren En­er­gie­sys­te­men kom­bi­nie­ren. Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge kann bei­spiels­wei­se einen Teil des für den Be­trieb be­nö­tig­ten Stroms be­reit­stel­len. Auch die Ein­bin­dung in ein En­er­gie­sys­tem mit Kraft-Wärme-Kopplung, Wär­me­spei­chern oder wei­te­ren Wär­me­er­zeu­gern ist möglich.

Dar­über hin­aus kommt eine bi­va­len­te Hei­zungs­an­la­ge in­fra­ge. Dabei über­nimmt die Wär­me­pum­pe einen fest­ge­leg­ten An­teil der Wär­me­ver­sor­gung. Bei be­son­ders hohem Wär­me­be­darf oder nied­ri­gen Au­ßen­tem­pe­ra­tu­ren wird sie von einem zwei­ten Wär­me­er­zeu­ger un­ter­stützt, bei­spiels­wei­se von einem Brenn­wert­kes­sel.

Je nach Wär­me­quel­le und Ver­wen­dungs­zweck ste­hen un­ter­schied­li­che Wär­me­pum­pen­sys­te­me zur Aus­wahl. Für Ge­wer­be­be­trie­be eig­nen sich unter an­de­rem fol­gen­de Bauarten:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpen nut­zen die Au­ßen­luft als Wär­me­quel­le und über­tra­gen die ge­won­ne­ne Wärme auf ein was­ser­ge­führ­tes Heizsystem.
  • Wasser-Wasser-Wärmepumpen nut­zen in der Regel Grund­was­ser als Wär­me­quel­le. Auf­grund sei­ner über das Jahr ver­gleichs­wei­se kon­stan­ten Tem­pe­ra­tur kann Grund­was­ser gute Vor­aus­set­zun­gen für einen ef­fi­zi­en­ten Be­trieb bieten.
  • Abwasser-Wärmepumpen er­schlie­ßen die im Ab­was­ser ent­hal­te­ne ther­mi­sche Energie.
  • Sole-Wasser-Wärmepumpen nut­zen die im Erd­reich ge­spei­cher­te Wärme, bei­spiels­wei­se mit­hil­fe von Erd­son­den oder Flächenkollektoren.
  • Warmwasser-Wärmepumpen die­nen vor allem der Er­wär­mung von Trink­was­ser. Als Wär­me­quel­le nut­zen sie meist Raum- oder Ab­luft und ar­bei­ten weit­ge­hend un­ab­hän­gig von der Ge­bäu­de­hei­zung. Im Ge­wer­be kön­nen sie sich bei­spiels­wei­se für Be­trie­be mit einem re­gel­mä­ßi­gen Warm­was­ser­be­darf eignen.

Wär­me­pum­pen für Ge­wer­be und In­dus­trie müs­sen genau auf den je­wei­li­gen Be­trieb ab­ge­stimmt wer­den. Neben dem Wärme-​ und ge­ge­be­nen­falls dem Kühl­be­darf sind unter an­de­rem die er­for­der­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren, die Be­triebs­zei­ten, die ver­füg­ba­ren Wär­me­quel­len und die Ein­bin­dung in be­stehen­de An­la­gen zu berücksichtigen.

Bei kom­ple­xen Pro­jek­ten kön­nen de­tail­lier­te Be­rech­nun­gen und Si­mu­la­ti­o­nen er­for­der­lich sein, um die Leis­tung, Ef­fi­zi­enz und Wirt­schaft­lich­keit der ge­plan­ten An­la­ge zu be­wer­ten. Ins­be­son­de­re bei gleich­zei­ti­gem Heiz-, Kühl- und Pro­zess­wär­me­be­darf rei­chen Stan­dard­lö­sun­gen nicht immer aus. In sol­chen Fäl­len ist ein in­di­vi­du­ell ge­plan­tes An­la­gen­kon­zept erforderlich.

Die fach­ge­rech­te Ein­bin­dung einer Groß- oder In­dus­trie­wär­me­pum­pe setzt um­fas­sen­des tech­ni­sches Know-​how vor­aus. Spre­chen Sie uns an – wir be­ra­ten Sie bei der Pla­nung und Um­set­zung einer pas­sen­den Wär­me­pum­pen­lö­sung für Ihren Betrieb.

Holzpelletheizung im Gewerbe

Holzpellets für Industrie­unternehmen und im allgemeinen Objekt­bereich

Geöffneter Sack mit Holzpellets und Schaufel in einer Lagerhalle vor einer industriellen Pelletheizung.

Holz­pel­let­hei­zun­gen eig­nen sich auch sehr gut für den Ob­jekt­be­reich. Egal ob Schu­le, La­ger­hal­le, Bü­ro­kom­plex oder ge­werb­li­cher Woh­nungs­bau – durch die rich­tige Pla­nung der An­la­ge las­sen sich alle Ob­jek­te mit Holz­pel­lets beheizen.

Wenn Sie sich in Ih­rem Un­ter­neh­men für den Kauf einer Holz­pel­let-Groß­an­la­ge ent­schei­den, soll­ten Sie ver­schie­de­ne As­pek­te be­rück­sich­tigen. In ers­ter Li­nie ist es wich­tig, dass die An­la­ge ei­nen ho­hen Wir­kungs­grad er­zielt und für Ih­ren Ver­wen­dungs­zweck rich­tig di­men­sio­niert ist. Da­für muss be­rech­net wer­den, ob meh­re­re Holz­pel­let­hei­zun­gen in Kas­ka­de ge­schal­tet wer­den sol­len oder ob eine Groß­an­la­ge für die­sen Zweck aus­rei­chend ist.

Für Ihr Un­ter­neh­men soll­ten Sie eine auto­ma­tisch be­schick­te An­la­ge wäh­len. Dies funk­tio­niert nach fol­gen­dem Sche­ma: Ähn­lich wie bei ei­nem Heiz­öl-LKW lie­fert ein spe­zi­el­ler Si­lo-LWK die Holz­pel­lets an. Der Vor­rat an Pel­lets ist durch eine För­der­schne­cke bzw. eine Saug­vor­rich­tung mit dem Pel­let­kes­sel ver­bun­den. So wird der Kes­sel bei Be­darf auto­ma­tisch versorgt.

Ge­ra­de in Un­ter­neh­men steht oft aus­rei­chend Platz zur La­ge­rung der be­nö­tig­ten Pellet­vor­räte zur Ver­fü­gung. Da­bei muss dar­auf ge­ach­tet wer­den, dass der La­ger­raum auch über eine aus­rei­chen­de Lüf­tung verfügt.


Hallen- und Deckenheizsysteme im Gewerbe

Decken­strahl­platten – die ergiebige Lö­sung zum Heizen und Kühlen von Hallen, Büros und Verkaufsräumen

Ge­ra­de in La­ger­hal­len, Groß­raum­bü­ros oder Pro­duk­tions­stät­ten sind Sys­te­me, die das Wohl­be­fin­den der Mit­ar­bei­ter und die Gü­te der Werk­stof­fe si­chern, enorm wichtig. Nur so lässt sich ein gu­tes Ar­beits­kli­ma und eine kon­stant gu­te Pro­duk­tions­qua­lität erreichen.

Bei De­cken­strahl­plat­ten wird war­mes Was­ser durch die Plat­ten ge­lei­tet. Die­se wer­den auf­ge­heizt und ge­ben En­er­gie in Form von über­wie­gend In­fra­rot­strah­lung an den zu be­hei­zen­den Raum ab. Eine De­cken­mon­ta­ge ist bei je­der Raum­hö­he und auch beim gleich­zei­tigen Ein­satz von Kran­bah­nen in La­ger- und Pro­duk­tions­hal­len möglich.

De­cken­strahl­plat­ten gel­ten als war­tungs­arm, sor­gen für eine gleich­mä­ßi­ge Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung und be­nö­tigen nur eine ge­rin­ge Auf­heiz- bzw. Ab­kühl­zeit. Sie las­sen sich wahl­wei­se mit al­ter­na­tiven En­er­gien wie Wärme­pumpen, So­lar­sys­te­men oder Brenn­wert­tech­no­logie kop­peln und ver­fü­gen über eine sehr ho­he Heizleistung.

Kühlen mit Decken­strahl­platten

Durch Um­kehrung des Funk­tions­prinzips ist es mög­lich, mit Heiz­strahl­platten zu kühlen. Die Strahl­platten werden zu die­sem Zweck mit kal­tem Wasser durch­strömt. Die warme Raum­luft steigt auto­matisch nach oben, kühlt sich an den Decken­strahl­platten ab und sinkt wieder zu Boden. So ent­steht eine an­ge­nehm, natür­liche Luft­zirkulation. Durch diese Um­kehr­mög­lich­keit steht so­wohl im Win­ter als auch im Sommer ein opti­males Arbeits­klima zur Verfü­gung.

Licht durch Deckenstrahlplatten

Die Tech­nik der De­cken­strahl­plat­ten wird auch mit in­te­grier­ter Be­leuch­tung an­ge­bo­ten. Es kön­nen al­so drei Funk­tio­nen in die­sem Sys­tem ver­bun­den wer­den. Hei­zen, Küh­len und die op­ti­ma­le Aus­leuch­tung der Nutzflächen.

Eine zu­sätz­li­che Mon­ta­ge von einer Hal­len­be­leuch­tung kann so ein­ge­spart werden. Die Be­leuch­tungs­funk­tion ist spe­zi­ell auf Hal­len und gro­ße Räu­me aus­ge­rich­tet und bie­tet an­ge­neh­mes Licht.

Das Heizprinzip der Dunkel­strahler

Ein weiteres Heiz­system für die Decken­montage sind Dun­kel­strah­ler. Auch hier wird nicht das tradi­tio­nelle Sys­tem zur Er­wär­mung der Um­ge­bungs­luft ver­wen­det, son­dern das Prinzip der Strah­lungs­wärme. Somit ent­steht bei Dun­kel­strah­lern, wie auch beim System der Decken­strahl­platten, keine Auf­wir­be­lung von Staub oder ein zu trocke­nes Raum­klima. Auch diese Heiz­art benö­tigt nur gerin­ge Vorlauf­tem­pe­ra­turen und sorgt für nur geringe Wär­me­ver­luste bei offenen Hallen­toren oder sons­tigen Zu­gängen.


Kaskadierung im Gewerbe

Kaskaden­schaltungen und Kombinations­lösungen für gewerblich-öffentliche Gebäude

Un­ter dem Be­griff Kas­ka­die­rung ver­steht sich in der Hei­zungs­tech­nik die Hin­ter­ein­an­der­schal­tung bzw. Ver­ket­tung von meh­re­ren Wär­me­er­zeu­gern. Als Kas­ka­de die­nen bei­spiels­wei­se meh­re­re Gas­brenn­wert­kes­sel, die über einen gro­ßen Leis­tungs­be­reich den Wär­me­be­darf abdecken.

Kas­ka­den­schal­tun­gen und Kom­bi­na­tions­lö­sun­gen kön­nen auf den Punkt ge­nau ge­plant wer­den, um En­er­gie­ver­schwen­dung durch über­di­men­sio­nier­te An­la­gen vor­zu­beu­gen. Die rich­tige Pla­nung und best­mög­li­che Nut­zung von ef­fi­zien­ten und zum Teil re­ge­ne­ra­tiven Tech­ni­ken sind der Schlüs­sel für lang­fris­tige En­er­gie­ersparnis. Um sol­che Lö­sun­gen für Groß­ge­bäu­de um­zu­set­zen, wird Know-how und Er­fah­rung benötigt.

Kon­ven­tio­nel­le Hei­zungs­an­la­gen kön­nen auch sehr gut mit re­ge­ne­ra­tiven Sys­te­men kom­bi­niert wer­den, bei­spiels­wei­se Gas-Brenn­wert­tech­nik mit Solar­ther­mie. An­hand ver­schie­de­ner Fak­to­ren wie Dach­aus­rich­tung, Dach­nei­gung und Son­nen­stun­den wird er­mit­telt, ob die­se Kom­bi­na­tion sinn­voll ist. Ger­ne be­ra­ten wir Sie über die bes­te Kombination.


War­tung der Heizungs­anlage im Gewerbe

Eine re­gel­mä­ßig ge­war­te­te und rich­tig ein­ge­stell­te Hei­zungs­an­la­ge kann En­er­gie und Kos­ten sparen

Eine re­gel­mä­ßi­ge War­tung trägt dazu bei, dass ge­werb­li­che Hei­zungs­an­la­gen zu­ver­läs­sig, si­cher und mög­lichst ef­fi­zi­ent ar­bei­ten. Ver­schmutz­te oder falsch ein­ge­stell­te Kom­po­nen­ten kön­nen den En­er­gie­ver­brauch er­hö­hen, die Leis­tung be­ein­träch­ti­gen und den Ver­schleiß beschleunigen.

Bei der Hei­zungs­war­tung über­prü­fen wir die we­sent­li­chen Kom­po­nen­ten der An­la­ge. Ab­hän­gig von der Heiz­tech­nik und vom War­tungs­um­fang wer­den bei­spiels­wei­se Kes­sel und Bren­ner kon­trol­liert und ge­rei­nigt, si­cher­heits­re­le­van­te Bau­tei­le ge­prüft sowie Betriebs- und Ab­gas­wer­te er­fasst. Auch die Ein­stel­lun­gen der Hei­zungs­re­ge­lung, der Vor­lauf­tem­pe­ra­tur und ge­ge­be­nen­falls der Kes­sel­tem­pe­ra­tur wer­den kon­trol­liert und an die An­for­de­run­gen des Be­triebs an­ge­passt. Er­for­der­li­che Ver­schleiß­tei­le kön­nen ge­ge­be­nen­falls aus­ge­tauscht werden.

Die re­gel­mä­ßi­ge Über­prü­fung hilft au­ßer­dem, Ver­schleiß, Stö­run­gen und mög­li­che Si­cher­heits­ri­si­ken früh­zei­tig zu er­ken­nen. Not­wen­di­ge Re­pa­ra­tu­ren kön­nen da­durch häu­fig recht­zei­tig vor­ge­nom­men und un­ge­plan­te Aus­fäl­le ver­mie­den wer­den. Be­son­ders in Ge­wer­be­be­trie­ben kann eine vor­beu­gen­de War­tung dazu bei­tra­gen, Be­triebs­un­ter­bre­chun­gen und damit ver­bun­de­ne Fol­ge­kos­ten zu reduzieren.

Gerne über­neh­men wir die fach­ge­rech­te War­tung und Ein­stel­lung Ihrer ge­werb­li­chen Hei­zungs­an­la­ge.


Heizungspumpentausch

Mit mo­der­nen Hoch­ef­fi­zi­enz­pum­pen den Strom­ver­brauch senken

Äl­te­re Hei­zungs­pum­pen ar­bei­ten häu­fig mit einer kon­stan­ten und un­nö­tig hohen Leis­tung. Ge­ra­de in grö­ße­ren ge­werb­li­chen Hei­zungs­an­la­gen kann da­durch ein er­heb­li­cher Strom­ver­brauch ent­ste­hen. Der Aus­tausch gegen mo­der­ne Hoch­ef­fi­zi­enz­pum­pen kann den En­er­gie­ver­brauch und die lau­fen­den Be­triebs­kos­ten deut­lich reduzieren.

Hei­zungs­pum­pen, auch Hei­zungs­um­wälz­pum­pen ge­nannt, sor­gen dafür, dass das er­wärm­te Hei­zungs­was­ser durch das Rohr­netz zu Heiz­kör­pern, Flä­chen­hei­zun­gen oder an­de­ren Wär­me­ver­brau­chern trans­por­tiert wird. An­schlie­ßend fließt das ab­ge­kühl­te Was­ser zum Wär­me­er­zeu­ger zurück.

Die Pum­pen wer­den elek­trisch be­trie­ben. Viele äl­te­re Mo­del­le lau­fen über lange Zeit mit einer kon­stan­ten Dreh­zahl und ver­brau­chen da­durch mehr Strom als er­for­der­lich. Mo­der­ne Hoch­ef­fi­zi­enz­pum­pen kön­nen ihre Leis­tung da­ge­gen au­to­ma­tisch an die je­wei­li­gen Be­triebs­be­din­gun­gen an­pas­sen. Dazu ori­en­tie­ren sie sich je nach Re­ge­lungs­art bei­spiels­wei­se am Dif­fe­renz­druck oder am be­nö­tig­ten Volumenstrom.

Ent­schei­dend ist nicht nur die Ef­fi­zi­enz der neuen Pumpe. Sie muss auch pas­send zum Rohr­netz und zum tat­säch­li­chen Wär­me­be­darf aus­ge­legt, fach­ge­recht ein­ge­baut und kor­rekt ein­ge­stellt wer­den. Eine über­di­men­si­o­nier­te oder falsch ein­ge­stell­te Pumpe kann trotz mo­der­ner Tech­nik un­nö­tig viel En­er­gie ver­brau­chen und Be­triebs­ge­räu­sche verursachen.

Wenn Sie das Alter oder die Ef­fi­zi­enz Ihrer Hei­zungs­pum­pen nicht ken­nen, prü­fen wir die vor­han­de­ne An­la­ge und be­ra­ten Sie zu ge­eig­ne­ten Aus­tausch­mög­lich­kei­ten. Bei Be­darf in­stal­lie­ren wir mo­der­ne Hoch­ef­fi­zi­enz­pum­pen und stim­men deren Ein­stel­lun­gen auf die An­for­de­run­gen Ihres Un­ter­neh­mens ab.

Be­son­ders sinn­voll kann die Ver­bin­dung des Pum­pen­tauschs mit einem hy­drau­li­schen Ab­gleich sein. Dabei wird die Ver­tei­lung des Hei­zungs­was­sers im ge­sam­ten Sys­tem op­ti­miert. So er­hal­ten die ein­zel­nen Be­rei­che die je­weils be­nö­tig­te Wär­me­men­ge, wäh­rend die Pumpe mög­lichst ef­fi­zi­ent ar­bei­tet. Spre­chen Sie uns an – wir be­ra­ten Sie gerne zum Hei­zungs­pum­pen­tausch in Ihrem Betrieb.


Nehmen Sie Kontakt auf

Wir finden die richtige Lösung für Ihr Vorhaben!


Unsere gewerbliche Themen

Entdecken Sie weitere Beiträge zu gewerblichen Lösungen

Gewerbliche Klima­technik

Frau sitzt entspannt am Laptop im Büro, genießt frische Luft durch Klimasystem.

Energie­effiziente Klima­systeme für Industrie, Gas­tro­no­mie, Han­del und vieles mehr.

Gewerbliche Kälte­technik

Drei gestapelte Eiswürfel auf einer nassen Oberfläche in einer beleuchteten, gewerblichen Kühlanlage.

Kühlung im gewerb­lichen Bereich muss vor allem zuver­läs­sig und effizient sein. Wir kümmern uns darum.

Gewerbliche Lüftungs­lösungen

Hochregallager mit gestapelten Paletten, Gabelstapler und moderner Raumlüftung.

Ei­ne kon­trol­lier­te Raum­lüf­tung schafft in Ih­rem Un­ter­neh­men ein ge­sun­des und pro­duk­ti­ves Arbeits­umfeld.

HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems SHK GmbH & Co. KG