Wärmepumpe für Ahrensburg und Hamburg
Die moderne Wärmepumpe ist ein wahres Allroundtalent. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Wärmepumpenarten und ihre Vorteile vor. Erfahren Sie hier, wie eine Wärmepumpe funktioniert, ob sich eine Wärmepumpe für Ihren Altbau lohnt und was für Förderungen Sie für Ihre Wärmepumpe bekommen können! Jürgen Kleinke GmbH ist Ihr Wärmepumpenprofi für Ahrensburg und Hamburg.
Wärmepumpe für Ahrensburg und Hamburg
Die moderne Wärmepumpe ist ein wahres Allroundtalent. Jürgen Kleinke GmbH ist Ihr Wärmepumpenprofi für Ahrensburg und Hamburg.
Wie funktioniert eine Wärepumpe?
Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und nutzt diese zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung. Als Wärmequelle können je nach Wärmepumpenart die Außenluft, das Erdreich oder das Grundwasser dienen.
Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks. Ein Kühlschrank entzieht seinem Innenraum Wärme und gibt sie an die Raumluft ab. Eine Wärmepumpe nimmt dagegen Wärme aus der Umgebung auf und überträgt sie auf das Heizsystem des Gebäudes.
Dafür zirkuliert in der Wärmepumpe ein Kältemittel. Der Prozess läuft in vier Schritten ab:
- Verdampfen: Das Kältemittel nimmt Umweltwärme auf und verdampft bereits bei niedriger Temperatur.
- Verdichten: Ein elektrisch angetriebener Verdichter erhöht den Druck des gasförmigen Kältemittels. Dadurch steigt dessen Temperatur.
- Verflüssigen: Das erwärmte Kältemittel gibt seine Wärme über einen Wärmetauscher an das Heizungswasser ab. Dabei kühlt es ab und wird wieder flüssig.
- Entspannen: Ein Expansionsventil senkt den Druck und die Temperatur des Kältemittels. Anschließend beginnt der Kreislauf von vorn.
Die Bezeichnung einer Wärmepumpe gibt Auskunft über ihre Wärmequelle und das Medium, an das sie die Wärme abgibt:
- Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme aus der Außenluft.
- Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärme aus dem Erdreich.
- Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe gewinnt Wärme in der Regel aus dem Grundwasser.
Bei allen drei Varianten wird die gewonnene Wärme üblicherweise an das Heizungswasser des Gebäudes übertragen.
Für den Betrieb benötigt eine Wärmepumpe Strom, vor allem für den Verdichter. Den größeren Teil der bereitgestellten Heizenergie gewinnt sie jedoch aus der Umwelt. Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 4 stellt beispielsweise aus einer Kilowattstunde Strom und der aufgenommenen Umweltwärme insgesamt vier Kilowattstunden Wärme bereit.
COP, SCOP und JAZ beschreiben die Effizienz einer Wärmepumpe. Sie geben jeweils das Verhältnis der bereitgestellten Wärme zur eingesetzten elektrischen Energie an. Die Kennzahlen unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Berechnung und Aussagekraft.
- Der COP (Coefficient of Performance) ist die Leistungszahl bei einem bestimmten, normierten Betriebspunkt. Er eignet sich dazu, Wärmepumpen unter vergleichbaren Prüfbedingungen miteinander zu vergleichen. Über die Effizienz während eines gesamten Jahres sagt ein einzelner COP-Wert jedoch wenig aus.
- Der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) ist eine unter standardisierten Bedingungen ermittelte saisonale Leistungszahl. Bei seiner Berechnung werden verschiedene Außentemperaturen und Betriebszustände berücksichtigt. Dadurch ist er für die Einschätzung der Effizienz über eine Heizperiode aussagekräftiger als ein einzelner COP-Wert.
- Die JAZ (Jahresarbeitszahl) zeigt, wie effizient eine Wärmepumpenanlage im tatsächlichen Betrieb über ein Jahr arbeitet. Sie wird berechnet, indem die abgegebene Wärmemenge durch die aufgenommene elektrische Energie geteilt wird. Eine JAZ von 4 bedeutet beispielsweise, dass die Anlage mit einer Kilowattstunde Strom durchschnittlich vier Kilowattstunden Wärme bereitstellt.
Je höher COP, SCOP oder JAZ ausfallen, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Für die Bewertung der tatsächlich installierten Gesamtanlage ist die JAZ besonders aussagekräftig.
Was sind die Vorteile einer Wärmepumpe?
Wärmepumpen nutzen Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser und wandeln sie mithilfe von Strom in Heizenergie um. Dadurch können sie deutlich mehr Wärme bereitstellen, als sie an elektrischer Energie benötigen.
Im Forschungsprojekt „WP-QS im Bestand“ des Fraunhofer ISE erreichten die untersuchten Luft/Wasser-Wärmepumpen in Bestandsgebäuden im Durchschnitt eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3,4. Das bedeutet: Aus einer Einheit Strom wurden etwa 3,4 Einheiten Wärme erzeugt.
Eine effizient arbeitende Wärmepumpe kann laut Umweltbundesamt gegenüber einer Öl- oder Gasheizung die Umwelt stark entlasten. Wie umweltfreundlich und wirtschaftlich sie tatsächlich arbeitet, hängt unter anderem von der Jahresarbeitszahl, dem Strommix, der benötigten Vorlauftemperatur und dem Wärmebedarf des Gebäudes ab.
Ein weiterer Vorteil sind die potenziell niedrigeren Betriebskosten. Je effizienter die Anlage arbeitet, desto weniger Strom benötigt sie, um die gewünschte Wärme bereitzustellen.
Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe können höher sein als die Kosten anderer Heizsysteme. Staatliche Förderprogramme können die Investition jedoch deutlich reduzieren. Je nach Fördervoraussetzungen sind Zuschüsse von bis zu 80 % der förderfähigen Kosten möglich. Da sich die Bedingungen ändern können, prüfen wir gerne, welche Förderung für Ihr Vorhaben infrage kommt.
Wärmepumpen gelten außerdem als zuverlässige und vergleichsweise wartungsarme Heizsysteme, da sie weniger mechanische Verschleißteile haben, als eine Gas- oder Ölheizung. Damit die Anlage dauerhaft effizient arbeitet, sollte sie fachgerecht geplant, installiert und regelmäßig kontrolliert werden, was wir gerne für Sie übernehmen.
Vorteile im Überblick
- Hohe Effizienz mit einer typischen Jahresarbeitszahl von etwa 3 bis 5
- Nutzung kostenlos verfügbarer Umweltwärme
- Keine Abhängigkeit von Öl- und Gaspreisen
- Potenziell niedrigere Heizkosten
- Vergleichsweise geringer Wartungsaufwand
- Wertsteigerung der Immobilie
- attraktive staatliche Wärmepumpen Förderungen für Ihr Projekt
Ganz gleich, ob Sie eine Lösung für einen Neubau oder ein Bestandsgebäude suchen: Wir beraten Sie individuell, planen eine auf Ihr Gebäude abgestimmte Anlage und übernehmen die fachgerechte Installation Ihrer neuen Wärmepumpe.
Ist eine Wärmepumpe im Altbau sinnvoll?
Eine Wärmepumpe kann auch in einem Altbau effizient und wirtschaftlich arbeiten. Entscheidend ist weniger das Baujahr des Gebäudes als die Frage, mit welcher Vorlauftemperatur es zuverlässig beheizt werden kann.
Das zeigt auch das mehrjährige Forschungsprojekt „WP-QS im Bestand“ des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. Dabei wurden Wärmepumpenanlagen in bestehenden Ein- bis Dreifamilienhäusern unter realen Bedingungen untersucht. Die Luft/Wasser-Wärmepumpen erreichten Jahresarbeitszahlen von 2,6 bis 4,9. Bei den erdgekoppelten Wärmepumpen lagen die Werte zwischen 3,6 und 5,4.
„Eine Korrelation zwischen Baujahr der Gebäude und Effizienz der Wärmepumpe konnte nicht festgestellt werden.“, schreibt das Institut in der Pressemitteilung zum Abschluss des Forschungsprojektes.
Eine umfassende Sanierung ist somit nicht in jedem Fall erforderlich. Dennoch können bereits einzelne Optimierungsmaßnahmen die Effizienz verbessern und die Heizkosten senken. Dazu gehören beispielsweise ein hydraulischer Abgleich, eine angepasste Heizkurve oder der Austausch einzelner Heizkörper.
Entscheidend dafür, wie gut eine Wärmepumpe im Bestand heizen kann, ist also nicht das Baujahr des Gebäudes, sondern zwei konkrete Kennwerte:
- Heizenergiebedarf: Wie viel Heizenergie verbraucht Ihre Immobilie pro Quadratmeter?
- Vorlauftemperatur: Mit welcher Wassertemperatur versorgt Ihr Heizsystem die Heizkörper?
Grundsätzlich gilt: Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur ist, desto effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten. Temperaturen von etwa 30 bis 35 °C sind vor allem bei Fußboden- oder Wandheizungen möglich. Auch Gebäude mit Heizkörpern können sich für eine Wärmepumpe eignen. Vorlauftemperaturen bis etwa 55 °C sind daher nicht automatisch ein Ausschlusskriterium.
Einige Hochtemperatur-Wärmepumpen können noch höhere Temperaturen bereitstellen. Mit steigender Vorlauftemperatur nimmt die Effizienz jedoch in der Regel ab.
Eignet sich mein Altbau für eine Wärmepumpe?
Mit einem einfachen Test können Sie eine erste Einschätzung gewinnen:
- Begrenzen Sie die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung an einem möglichst kalten Tag auf 55 °C.
- Öffnen Sie die Thermostatventile an allen Heizkörpern vollständig.
Wird das Haus schön warm? Dann spricht vieles dafür, dass Ihr Gebäude mit einer Wärmepumpe beheizt werden kann.
Bleibt das Haus kalt? Das bedeutet nicht automatisch, dass eine Wärmepumpe ungeeignet ist. Häufig reichen bereits größere Heizkörper, ein hydraulischer Abgleich oder eine Anpassung der Heizkurve aus.
Wir ermitteln die Heizlast Ihres Gebäudes, prüfen die vorhandenen Heizflächen und bestimmen die erforderliche Vorlauftemperatur. Auf dieser Grundlage planen wir eine Wärmepumpe, die zu Ihrem Gebäude und Ihrem Wärmebedarf passt.
Ist Ihr Altbau für eine Wärmepumpe geeignet? Wir sagen es Ihnen!
Kontakt aufnehmenWärmepumpen-Arten im Vergleich: Welche Art der Wärmepumpe ist die beste?
Nicht jede Wärmepumpe kommt für jedes Haus infrage. Ausschlaggebend ist insbesondere die bei Ihnen verfügbare Wärmequelle.
Die folgende Übersicht der Wärmepumpen-Arten dient der Information. Die von uns installierten Wärmepumpen-Arten können ggf. davon abweichen. Sprechen Sie uns gerne an.
Luft-Wasser-Wärmepumpe
Luft-Wasser-Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Außenluft und übertragen sie auf das Heizungswasser. Sie sind in Deutschland besonders weit verbreitet, weil sie vergleichsweise einfach installiert werden können und weder Erdarbeiten noch Brunnenbohrungen benötigen.
Sie eignen sich für die Raumheizung und Warmwasserbereitung. Mit entsprechend ausgelegter Anlagen- und Gebäudetechnik können einige Modelle im Sommer auch zum Kühlen genutzt werden.
Vorteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Vergleichsweise geringe Anschaffungs- und Erschließungskosten
- Keine Erd- oder Brunnenbohrungen erforderlich
- Platzsparend und flexibel in der Aufstellung
- Vergleichsweise einfache und schnelle Installation
- Für Neubauten und viele Bestandsgebäude geeignet
- Heizung und Warmwasserbereitung mit einem System
- Je nach Anlage und Wärmeverteilung auch zum Kühlen geeignet
Nachteile der Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Geringere Effizienz bei sehr niedrigen Außentemperaturen
- Möglicher zusätzlicher Strombedarf für Abtauvorgänge oder den Heizstab
- Betriebsgeräusche durch Ventilator und Verdichter
- Sorgfältige Planung des Aufstellorts und des Schallschutzes erforderlich
Sole-Wasser-Wärmepumpe
Sole-Wasser-Wärmepumpen, häufig auch Erdwärmepumpen genannt, nutzen das Erdreich als Wärmequelle. Die Wärme wird entweder über Erdwärmekollektoren oder über Erdwärmesonden erschlossen. Beide Varianten zählen üblicherweise zur oberflächennahen Geothermie.
Flächenkollektoren werden in relativ geringer Tiefe verlegt und benötigen eine ausreichend große, möglichst unbebaute Grundstücksfläche. Erdsonden reichen deutlich tiefer in den Boden und beanspruchen an der Oberfläche weniger Platz. Für Bohrungen können Prüfungen oder Genehmigungen erforderlich sein.
Vorteile der Erdwärmepumpe
- Vergleichsweise konstante Temperatur der Wärmequelle
- Leiser Betrieb ohne Ventilator im Außenbereich
- Keine sichtbare Außeneinheit mit Ventilator erforderlich
- Passive Kühlung je nach Anlagenkonzept möglich
- Geringere Abhängigkeit von kurzfristigen Schwankungen der Außentemperatur
Nachteile der Erdwärmepumpe
- Höhere Investitions- und Erschließungskosten
- Erdarbeiten oder Bohrungen erforderlich
- Genehmigungen und geologische Prüfungen können notwendig sein
- Flächenkollektoren benötigen eine ausreichend große Grundstücksfläche
- Eingeschränkte Nutzung der Fläche über Erdwärmekollektoren
- Erdsonden sind nicht an jedem Standort zulässig oder technisch möglich
Wasser-Wasser-Wärmepumpen
Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt in der Regel Grundwasser als Wärmequelle. Das Wasser wird über einen Förderbrunnen entnommen, gibt einen Teil seiner Wärme ab und wird anschließend über einen Schluckbrunnen wieder in den Untergrund geleitet.
Grundwasser weist meist nur geringe saisonale Temperaturschwankungen auf. Dadurch können Wasser/Wasser-Wärmepumpen sehr effizient arbeiten. Voraussetzung sind jedoch eine ausreichende Grundwassermenge und eine geeignete Wasserqualität.
Vorteile der Wasser-Wasser-Wärmepumpe
- Vergleichsweise konstante Temperatur der Wärmequelle
- Potenziell niedrige Betriebskosten
- Keine Außeneinheit mit Ventilator erforderlich
- Passive Kühlung je nach Anlagenkonzept möglich
- Geringe Abhängigkeit von der Außentemperatur
- Heizung und Warmwasserbereitung mit einem System
Nachteile der Wasser-Wasser-Wärmepumpe
- Hoher Planungs- und Erschließungsaufwand, Förder- und Schluckbrunnen erforderlich
- Abhängig von Grundwassermenge, Fließrichtung und Wasserqualität
- Nicht an jedem Standort technisch oder rechtlich umsetzbar, Wasserrechtliche Genehmigung notwendig
- Zusätzlicher Stromverbrauch durch die Brunnenpumpe
Welche Wärmepumpenart passt zu meinem Haus?
Eine allgemein beste Wärmepumpe gibt es nicht. Luft/Wasser-Wärmepumpen überzeugen vor allem durch ihre vergleichsweise einfache Installation und die geringeren Erschließungskosten. Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen können effizienter arbeiten, erfordern jedoch höhere Investitionen und geeignete Bedingungen am Standort.
Wir prüfen die Gegebenheiten Ihres Gebäudes, berechnen die erforderliche Heizleistung und vergleichen die technisch sowie wirtschaftlich sinnvollen Lösungen. So erhalten Sie eine Wärmepumpe, die zu Ihrem Gebäude und Ihrem Wärmebedarf passt.
Welche Wärmepumpe ist die Richtige?
Die Wahl der optimalen Wärmepumpe lässt sich durch die Beantwortung einiger Fragen ermitteln.
- Sind die Gebäudehülle, Fenster und Türen ausreichend gedämmt?
- Ist beispielsweise eine Erdbohrung möglich bzw. sind die geologischen Gegebenheiten für eine Erdwärmepumpe geeignet?
- Wie viele Quadratmeter sollen beheizt werden?
- Soll Warmwasser bereitgestellt werden?
- Ist eine Innenaufstellung möglich oder ist eine Außenaufstellung sinnvoller?
- Zuschaltung von bestehenden Wärmeerzeugern bei Spitzenlasten im Winter (sog. bivalenter Betrieb, zum Beispiel Zuschaltung einer Gas-Brennwerttherme)?
- Ist eine Solaranlage vorhanden oder geplant?
Wo darf eine Wärmepumpe stehen?
In zahlreichen Bundesländern besteht eine Abstandsregelung von mindestens 3 Metern zu angrenzenden Grundstücken bei der Installation von Wärmepumpen. Dies schränkt die möglichen Standorte für Wärmepumpen ein und erfordert eine sorgfältige Planung und Standortauswahl, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen.
Der Grund dafür ist die Geräuschentwicklung der Außeneinheit einer Luft-Wärmepumpe. Zugrunde liegt hierbei die Lärmschutzvorschriften der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm). Diese besagt, dass bestimmte Grenzwerte eingehalten werden müssen.
| Art des Aufstellungsgebiets | Grenzwert Tags | Grenzwert Nachts |
|---|---|---|
| Industriegebiet | 70 dB(A) | 70 dB(A) |
| Gewerbegebiet | 65 dB(A) | 50 dB(A) |
| urbanes Gebiet | 63 dB(A) | 45 dB(A) |
| Kerngebiet, Dorfgebiet, Mischgebiet | 60 dB(A) | 45 dB(A) |
| allgemeines Wohngebiet, Kleinsiedlungsgebiet | 55 dB(A) | 40 dB(A) |
| reines Wohngebiet | 50 dB(A) | 35 dB(A) |
| Kurgebiet, für Krankenhäuser und Pflegeanstalten | 45 dB(A) | 35 dB(A) |
Aus dieser Regelung können sich im Einzelfall von Ihnen einzuhaltende Abstände ergeben.
Zusätzlich gibt es pro Bundesland individuelle Regelungen für den Abstand der Außeneinheit zum Nachbargrundstück. Inzwischen ist es in einem Großteil der Bundesländer so, dass eine Wärmepumpe nur dann einen Abstand (meistens mindestens 3 m) einhalten muss, wenn sie höher als 2 m und länger als 3 m ist. Dennoch gibt es weiterhin keine bundesweit einheitliche Regelung.
| Bundesland | Abstandsregelung zum Nachbargrundstück |
|---|---|
| Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen | Kein Abstand erforderlich, wenn die Wärmepumpe maximal 2 m hoch und 3 m lang ist. |
| NRW, Rheinland-Pfalz | Kein Abstand erforderlich |
| Baden-Württemberg | Kein Abstand erforderlich, aber der nächtliche Lautstärken-Grenzwert von 35 dB(A) bis 45 dB(A) (je nach Standort) muss eingehalten werden. |
| Hamburg | Kein Abstand erforderlich, wenn die Wärmepumpe maximal 2 m hoch und 3 m lang ist. Zudem muss auf den Mindestabstand zur Außenwand geachtet werden. |
| Saarland | Kein Abstand erforderlich, wenn die Wärmepumpe nicht höher als 2 m, pro Grenze nicht länger als 3 m ist und der Lärmschutz eingehalten wird. |
| Sachsen | Kein Abstand erforderlich, wenn die Wärmepumpe nicht höher als 2 m ist. |
| Sachsen-Anhalt | Nicht geklärt |
Anmerkung zur Tabelle: Die in dieser Tabelle enthaltenen Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und sollten nicht als professionelle Beratung oder als Grundlage für Entscheidungen betrachtet werden. Obwohl wir uns bemühen, die Informationen in dieser Tabelle genau und aktuell zu halten, übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Daten. Stand der Tabelle: Juli 2026
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