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Brennstoff­zellen­heizung für Ahrensburg und Hamburg

Bei der Re­ak­ti­on von Was­ser­stoff mit Sau­er­stoff wird En­er­gie frei. Eine Brenn­stoff­zel­len­hei­zung nutzt die­sen che­mi­schen Pro­zess, um gleich­zei­tig Strom und Wärme für Ihr Ge­bäu­de zu erzeugen.

Funk­ti­on der Brenn­stoff­zel­len­hei­zung

Eine Brenn­stoff­zel­len­hei­zung er­zeugt gleich­zei­tig Strom und Wärme. Die­ses Prin­zip wird Kraft-​Wärme-​Kopplung (KWK) genannt.

Die meis­ten An­la­gen für Wohn­ge­bäu­de nut­zen Erd­gas. Je nach Gerät und Gas­ver­sor­gung kann auch auf­be­rei­te­tes Bio­gas (Bio­me­than) ein­ge­setzt werden.

Aus dem Gas wird in der An­la­ge Was­ser­stoff ge­won­nen. Die­ser re­agiert in der Brenn­stoff­zel­le mit Sau­er­stoff aus der Luft. Dabei ent­ste­hen Strom, Wärme und Was­ser. In der Brenn­stoff­zel­le selbst fin­det keine Ver­bren­nung statt.

Viele An­la­gen kom­bi­nie­ren die Brenn­stoff­zel­le mit einem Gas-​Brennwertgerät. Die Brenn­stoff­zel­le deckt einen Teil des Strom-​ und Wär­me­be­darfs; das Brenn­wert­ge­rät lie­fert dabei zu­sätz­li­che Wärme, etwa an be­son­ders kal­ten Tagen oder für die Warmwasserbereitung.

Brenn­stoff­zel­len­hei­zun­gen kom­men unter an­de­rem für Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser sowie klei­ne­re Ge­wer­be­be­trie­be in­fra­ge und kön­nen unter Um­stän­den auch mit schon be­stehen­den Heiz­sys­te­men kom­bi­niert werden.

Vor­tei­le einer Brennstoff­zellen­heizung

Eine Brenn­stoff­zel­len­hei­zung er­zeugt Strom und Wärme gleich­zei­tig. Die Wärme kann zum Hei­zen und für die Warm­was­ser­be­rei­tung ge­nutzt wer­den. Der er­zeug­te Strom steht di­rekt im Ge­bäu­de zur Ver­fü­gung. Wird er selbst ver­braucht, muss ent­spre­chend we­ni­ger Strom aus dem öf­fent­li­chen Netz be­zo­gen werden.

Durch die ge­mein­sa­me Nut­zung von Strom und Wärme kann der ein­ge­setz­te Brenn­stoff ef­fi­zi­ent ge­nutzt wer­den. Be­son­ders vor­teil­haft ist das, wenn im Ge­bäu­de re­gel­mä­ßig Wärme be­nö­tigt und ein gro­ßer Teil des er­zeug­ten Stroms di­rekt ver­braucht wird.

Die elek­tro­che­mi­sche Re­ak­ti­on in der Brenn­stoff­zel­le kommt ohne be­weg­li­che Teile aus. Da­durch ar­bei­tet die Brenn­stoff­zel­le ver­gleichs­wei­se leise. An­de­re Be­stand­tei­le der Hei­zungs­an­la­ge kön­nen al­ler­dings Be­triebs­ge­räu­sche ver­ur­sa­chen und müs­sen re­gel­mä­ßig ge­war­tet werden.

Je nach Mo­dell lässt sich eine Brenn­stoff­zel­len­hei­zung mit einem vor­han­de­nen Heiz­sys­tem kom­bi­nie­ren. Viele An­la­gen ver­fü­gen zu­sätz­lich über ein Gas-​Brennwertgerät, das an be­son­ders kal­ten Tagen oder bei hohem Warm­was­ser­be­darf wei­te­re Wärme bereitstellt.

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