Moderne Gasheizung für Ahrensburg und Hamburg
Sie wollen Ihre alte Gasheizung gegen eine neue tauschen, sich über Gas-Brennwerttechnik informieren oder Ihre Gasheizung warten lassen? Als Ihr Ansprechpartner zum Thema Gasheizung für Ahrensburg und Hamburg beraten wir Sie gerne!
Moderne Gasheizungen nutzen die Gas-Brennwerttechnik und lassen sich hervorragend mit regenerativen Energien wie Solarthermie oder einer Wärmepumpe kombinieren. Bei der Brennwerttechnik wird auch die Kondensationswärme des Wasserdampfes im Abgas genutzt. Diese entsteht bei der Gas-Verbrennung und erzeugt damit zusätzliche Wärmeenergie.
Gasheizungen benötigen wenig Platz im Haus. Sie können sowohl im Wohnbereich, im Keller als auch auf dem Dachboden eingebaut werden. Selbst eine unsichtbare Installation hinter einer Verkleidung oder in einem Schrank ist zulässig. Zudem wird nur eine Gasleitung benötigt. Ein Tank für Flüssiggas ist optional.
Welches Gas für Gasheizung?
Gas ist nicht gleich Gas. Besonders vor dem Hintergrund der im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) geregelten Biotreppe rücken Alternativen zum klassischen Erdgas in den Fokus.
Wird nach dem 29. Juli 2026 eine neue Gasheizung in ein bestehendes Gebäude eingebaut, muss ein wachsender Anteil der erzeugten Wärme aus gesetzlich anerkannten „klimaneutrale“ Brennstoffen stammen. Die sogenannte Biotreppe staffelt sich wie folgt: Der vorgeschriebene Anteil beträgt ab 2029 mindestens 10 %, ab 2030 mindestens 15 %, ab 2035 mindestens 30 % und ab 2040 mindestens 60 %.
Die Vorgaben können unter bestimmten technischen Voraussetzungen auch durch eine solarthermische Anlage, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder eine Wärmepumpen-Hybridheizung erfüllt werden.
Fällt eine vorhandene Heizung irreparabel aus, gelten besondere Übergangsregelungen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine dauerhafte Befreiung, sondern in der Regel um einen Zeitraum von zwölf Monaten.
Heizen mit Erdgas
Erdgas ist der klassische Brennstoff für den Betrieb einer Gasheizung. Es handelt sich dabei um einen fossilen Brennstoff, der überwiegend aus Methan besteht und wird über das Gasnetz des örtlichen Netzbetreibers zu Ihrem Gebäude transportiert.
Erdgas ist von Natur aus nahezu geruchlos. Aus Sicherheitsgründen wird ihm deshalb ein stark riechender Stoff, ein sogenanntes Odoriermittel, zugesetzt. Dadurch lässt sich austretendes Gas frühzeitig bemerken.
Heizen mit Biogas und Biomethan
Biogas entsteht durch die Vergärung organischer Materialien wie Pflanzenresten, Bioabfällen oder Gülle. Es besteht hauptsächlich aus Methan und Kohlendioxid.
Rohes Biogas kann nicht ohne Weiteres in das öffentliche Gasnetz eingespeist werden. Dafür muss es zunächst gereinigt und auf Erdgasqualität aufbereitet werden. Das aufbereitete Gas wird als Biomethan oder Bioerdgas bezeichnet.
Biomethan kann Erdgas vollständig oder anteilig ersetzen. Wird es über das öffentliche Gasnetz bezogen, ist an einer dafür geeigneten Erdgasheizung normalerweise keine technische Umrüstung erforderlich. Entscheidend ist jedoch, dass der gewählte Tarif die erforderlichen Biomethananteile enthält und die gesetzlichen Anforderungen sowie Nachweispflichten erfüllt.
Heizen mit (biogenem) Flüssiggas
Das bei Heizungen üblicherweise eingesetzte Flüssiggas wird als LPG bezeichnet. Die Abkürzung steht für „Liquefied Petroleum Gas“. LPG besteht vor allem aus Propan und Butan. Für die Wärmeversorgung von Gebäuden wird häufig Propan verwendet.
Flüssiggas eignet sich besonders für Gebäude, die nicht an das Erdgasnetz angeschlossen sind. Es wird in einem Tank auf dem Grundstück gelagert und üblicherweise mit einem Tankwagen angeliefert.
Biogenes Flüssiggas, auch Bio-LPG genannt, wird aus erneuerbaren Rohstoffen oder als Nebenprodukt bestimmter Herstellungsverfahren gewonnen und eignet sich für die Erfüllung der Anforderungen des GModG.
Gasheizung mit Wasserstoff betreiben
Einige neue Gasheizungen sind in der Lage mit einer Beimischung von Wasserstoff zum Erdgas zur heizen. Zusätzlich ist es zum Teil möglich, diese Geräte sogar auf einen reinen Wasserstoffbetrieb umzurüsten.
Wasserstoff kommt gebunden in der Natur vor. Um ihn als Brennstoff zu nutzen, muss er mithilfe von Energien aus den bestehenden Verbindungen gelöst werden. Welche Energiequelle für diesen Prozess genutzt wird, können Sie anhand der farblichen Kodierung des Wasserstoffs ablesen. Um die Anforderungen des GModG zu erfüllen, brauchen Sie grünen, blauen, orangen oder türkisen Wasserstoff.
Was ist beim Umstieg auf Biogas/Flüssiggas zu beachten?
Da Bio-Erdgas die gleichen chemischen Eigenschaften wie Erdgas besitzt, können Sie problemlos auf dieses umsteigen. Häufig wird Bio-Erdgas auch zu herkömmlichen Erdgas beigemischt und dann in verschiedenen Abstufungen zusammengesetzt angeboten.
Um auf LPG umzusteigen, kann es sein, dass Sie Ihr Heizungssystem auf diesen Betrieb umstellen müssen. Häufig werden dafür spezielle Umstellsätze angeboten. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Heizsystem mit LPG betrieben werden kann, beraten wir Sie gerne!
Alte Gasheizung erneuern
Anhand der folgenden Fragen können Sie einschätzen, ob es Zeit für eine Modernisierung oder den Austausch Ihrer Gasheizung ist:
- Wie alt ist Ihre Gasheizung?
Ist die Anlage älter als 15 Jahre, kann eine fachliche Überprüfung sinnvoll sein. Ältere Heizungen arbeiten häufig weniger effizient als moderne Systeme. - Ist der Gasverbrauch dauerhaft hoch?
Steigen Ihre Heizkosten oder verbraucht die Anlage ungewöhnlich viel Gas, sollten die möglichen Ursachen geprüft werden. Neben der Heizung selbst können beispielsweise eine ungünstige Einstellung, ein fehlender hydraulischer Abgleich oder Wärmeverluste am Gebäude den Verbrauch erhöhen. - Treten regelmäßig Störungen auf?
Häufige Reparaturen, eine unzuverlässige Wärmeversorgung oder schwer erhältliche Ersatzteile können dafür sprechen, die Heizung zu erneuern.
Vor dem Austausch prüfen wir, ob eine Reparatur oder Optimierung noch wirtschaftlich ist und welches Heizsystem zu Ihrem Gebäude passt.
Besonders wichtig ist, dass die neue Anlage auf den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Gebäudes abgestimmt wird. Eine zu groß oder zu klein dimensionierte Heizung kann unnötige Kosten verursachen und weniger effizient arbeiten. Für Ihre Zuhause in Ahrensburg und Hamburg ermitteln wir die erforderliche Heizleistung und legen Ihre neue Anlage bedarfsgerecht aus.
Wartung einer Gasheizung
Während ältere Niedertemperatur- und Gaskessel ihre Abgase meist über einen Schornstein ableiten, genügt bei einer Gas-Brennwertheizung in der Regel ein geeignetes Abgassystem. Häufig wird dafür eine spezielle Abgasleitung in einen bestehenden Schornstein eingezogen.
Dadruch ist die Überprüfung durch den Schornsteinfeger bei modernen Gas-Brennwertheizungen meist seltener erforderlich als bei älteren Heizungsanlagen. Welche Prüfungen und Fristen gelten, hängt jedoch von der jeweiligen Anlage und den gesetzlichen Vorgaben ab. Die konkreten Termine ergeben sich aus dem Feuerstättenbescheid.
Eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb trägt dazu bei, einen effizienten und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen. In der Regel sollte das einmal jährlich erfolgen. So lassen sich unnötige Energieverbräuche vermeiden und plötzliche Ausfälle vorbeugen.
Kondensat und Abgasleitung
Da die Abgase bei der Brennwerttechnik kühler sind als bei herkömmlichen Heizkesseln, ziehen sie langsamer durch den Schornstein und kühlen weiterhin ab. Dadurch entsteht ein Kondensat, das in den Schornstein zurückfließt und üblicherweise in die Abwasserleitung abgeführt wird.
Bei einer Umrüstung von einer alten Öl- oder Gasheizung auf Brennwerttechnik kann es jedoch sein, dass kein Abfluss in der Nähe ist. Dann wird eine zusätzliche Kondensatpumpe notwendig, die das anfallende Kondensat sicher in den nächsten Abfluss führt.
Der Schornstein muss den hohen Anforderungen bei der Brennwerttechnik standhalten, er muss vor allem korrosionsbeständig sein, da sehr viel Kondenswasser anfällt.
So kann es beim Umstieg auf Brennwerttechnik zu einem bedingten Umbau des Schornsteins kommen. Alternativ lässt sich auch eine andere Abgasableitung einrichten. Üblicherweise wird der Querschnitt des Schornsteins verkleinert.
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Tipps für Ihre Gasheizung
- Moderne Gasheizungen mit Brennwerttechnik nutzen den eingesetzten Brennstoff effizient und lassen sich beispielsweise mit einer Solarthermieanlage oder anderen erneuerbaren Energien zu einem Hybridsystem kombinieren. Wenn Sie noch einen Konstanttemperatur- oder Niedertemperaturkessel betreiben, empfiehlt sich eine individuelle Beratung für einen möglichen Tausch. Dabei prüfen wir, welche moderne und gesetzeskonforme Heizlösung für Ihr Gebäude technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.
- Gasheizungen sollten regelmäßig gewartet werden. Am besten ein Mal pro Jahr vor der Heizperiode. Das kann Energiekosten sparen und plötzliche Ausfälle vorbeugen.
- Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet werden, damit einem überhöhten Gasverbrauch vorgebeugt werden kann.
- Bei längerer Abwesenheit oder einer Urlaubsreise können Gasheizungen ganz abgeschaltet oder heruntergeregelt werden.
- Für Gasheizungen gibt es intelligente Smart-Home-Systeme, über die sich die Heizungen über eine App im Smartphone steuern lassen.
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