Heizen mit Holz für Ahrensburg und Hamburg
Sie interessieren sich für eine Heizlösung mit Holz als Brennstoff? Eine Holzheizung kann aus verschiedenen Gründen eine interessante Lösung für Sie sein. Egal ob mit Sie mit Scheitholz oder Hackschnitzeln heizen wollen: Wir beraten Sie umfassend zu den verschiedenen Möglichkeiten für Ahrensburg und Hamburg.
Holz wird bereits seit Hunderttausenden von Jahren als Wärmequelle genutzt. Über lange Zeit war es der wichtigste Brennstoff zum Heizen und Kochen. Mit der Industrialisierung gewann zunächst Kohle an Bedeutung, später setzten sich zunehmend Öl- und Gasheizungen durch.
Wer heute mit Holz heizt, entscheidet sich jedoch keineswegs für eine veraltete Technik. Moderne Holzheizungen arbeiten komfortabel und weitgehend automatisiert. Je nach Gebäude und Wärmebedarf kommen beispielsweise Pellet-, Scheitholz- oder Hackschnitzelheizungen infrage.
Holz kann als Alternative zum Heizen mit fossilen Brennstoffen eingesetzt werden. Klimaneutral ist das Heizen mit Holz allerdings nicht: Verarbeitung, Transport und Verbrennung verursachen Emissionen, wie das Bundesumweltministerium erläutert. Umso wichtiger sind ein hochwertiger Brennstoff, eine moderne Anlage, die richtige Dimensionierung und ein fachgerechter Betrieb.
Wir unterstützen Sie dabei, eine Holzheizung zu finden, die zu Ihrem Gebäude und Ihrem Wärmebedarf passt.
Arten von Holzheizungen
Bei der Verbrennung von Holz können Luftschadstoffe und Feinstaub entstehen. Für eine möglichst schadstoffarme und effiziente Verbrennung empfiehlt das Umweltbundesamt daher eine moderne Feuerungstechnik, eine automatisch geregelte Luftzufuhr und einen möglichst hohen Wirkungsgrad. Eine gut gedämmte Feuerraumauskleidung und ein hochwertiges Sichtfenster können eine effiziente Verbrennung zusätzlich unterstützen.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl einer passenden Holzheizung.
Je nach verwendetem Brennstoff unterscheidet man grundsätzlich folgende Arten von Holzheizungen:
- Scheitholz- beziehungsweise Stückholzheizungen
- Holzhackschnitzelheizungen
- Pelletheizungen Zum Beitrag
- Kombikessel für verschiedene Brennstoffe
Darüber hinaus wird zwischen Öfen und Heizkesseln unterschieden. Öfen geben ihre Wärme überwiegend an den Raum ab, in dem sie aufgestellt sind. Heizkessel versorgen dagegen in der Regel das gesamte Gebäude über eine Zentralheizung. Je nach Anlage können sie außerdem zur Warmwasserbereitung beitragen.
Eine praktische Lösung sind wasserführende Kaminöfen. Sie geben einen Teil ihrer Wärme an den Aufstellraum und einen weiteren Teil an das zentrale Heizsystem ab. Dafür verfügen sie über einen integrierten Wärmetauscher, der das Heizungswasser erwärmt. Die erzeugte Wärme wird meist in einem Pufferspeicher zwischengespeichert und kann anschließend für die Raumheizung sowie indirekt für die Trinkwassererwärmung genutzt werden.
Hier mehr über Kaminöfen erfahrenWelche Holzart als Brennholz zum Heizen?
Der Energiegehalt pro Raummeter hängt von der Holzart, dem Wassergehalt und der Schichtung ab. Dichte Laubhölzer wie Buche und Eiche liefern pro Raummeter in der Regel mehr Energie als leichtere Nadelhölzer. Bei ausreichend trockenem Holz sind beispielsweise etwa 1.900 bis 2.100 Kilowattstunden pro Raummeter möglich. Nadelholz eignet sich ebenfalls zum Heizen. Es brennt meist schneller ab, lässt sich jedoch gut entzünden. Sein Harzgehalt ist bei sachgemäßer Verbrennung grundsätzlich kein Hindernis. Bei der Auswahl des Brennholzes spielen daher neben dem Heizwert auch der Preis und die regionale Verfügbarkeit eine wichtige Rolle.
Entscheidend für einen zuverlässigen Betrieb ist zudem die Qualität des Brennstoffs. Das Holz muss naturbelassen, ausreichend getrocknet und für den jeweiligen Kessel geeignet sein. Für die Verbrennung sollte Scheitholz ein bis drei Jahre an der Luft getrocknet worden sein und einen Wasseranteil zwischen 15 und 20 % haben.
Heizen mit Scheitholz und Stückholz
Traditionelle Wärmeerzeugung mit moderner Technik: Scheitholz, auch Stückholz genannt. Moderne Scheitholzkessel mit Holzvergasertechnik ermöglichen eine effiziente Verbrennung.
Besonders interessant ist eine Scheitholzheizung für Besitzer eines eigenen Waldstücks oder für Haushalte, die Scheitholz dauerhaft günstig beziehen können. Ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher nimmt überschüssige Wärme auf und erhöht den Bedienkomfort.
Vor der Installation sind ausreichend Platz für Kessel, Pufferspeicher und Holzvorräte sowie ein trockener, gut belüfteter Lagerort einzuplanen. Außerdem muss die Abgasanlage für den vorgesehenen Kessel geeignet sein. Dies sollte frühzeitig mit dem zuständigen Schornsteinfeger abgestimmt werden.
Heizen mit Hackschnitzeln
Holzhackschnitzel sind maschinell zerkleinerte Holzstücke, die als Brennstoff eingesetzt werden. Ihre Herstellung ist in der Regel weniger aufwendig als die von Holzpellets, da das Holz nicht gemahlen und zu gleichmäßigen Presslingen verarbeitet werden muss. Deshalb sind Hackschnitzel häufig günstiger. Aufgrund ihrer geringeren Energiedichte benötigen sie jedoch deutlich mehr Lagerraum.
Die Verbrennung erfolgt in automatisch beschickten Hackschnitzelheizungen. Wegen des vergleichsweise hohen Platzbedarfs sowie der aufwendigen Lager- und Fördertechnik eignen sich solche Anlagen vor allem für größere Gebäude mit hohem Wärmebedarf, beispielsweise Mehrfamilienhäuser, landwirtschaftliche Betriebe oder Gewerbeobjekte.
Für die Lagerung ist ein ausreichend großer und trockener Lagerraum erforderlich. Dieser sollte für die Brennstofflieferung gut zugänglich sein. Je nach Liefer- und Fördersystem kann beispielsweise ein von außen befüllbarer Lagerbunker sinnvoll sein.
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